Vergangenen Mittwoch hatte ich dir die ersten fünf Tipps für mehr Power vorgestellt, die allesamt mit dem Körper zu tun hatten. Heute beleuchte ich, wie du deinen Geist trainieren kannst.

Mehr Energie für deinen Geist

Tipp 6: Füttere dein Gehirn

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als ich maturiert (Abitur) habe. Es genügte in der Regel, mir den Text 2-3x durchzulesen und schon hatte ich ihn in meinem Gehirn abgespeichert.

Heute, Jahre später, gelingt mir das nicht mehr. Nach der Ausbildung war es mit dem Lernen größtenteils vorbei und so habe ich auch aufgehört mein Gehirn zu trainieren. Wenn ich heute zu Prüfungen oder Tests antrete, tu ich mir wesentlich schwerer als früher. Und das hat sicher nicht nur was mit dem Alter zu tun.

Eine der Dinge die du tun kannst, um dein Gehirn zumindest etwas auf Trab zu halten, ist es mit Informationen zu füttern. Dazu gehört zum Beispiel das Lesen.

In der Regel lese ich abends, vor dem Einschlafen, noch zumindest eine halbe Stunde in meinem Kindle Paperwhite (den ich übrigens nur sehr empfehlen kann). In der Regel sind das Fachbücher, wenn die Energie dazu nicht mehr ganz reicht, dann auch mal ein Krimi oder Roman.

Ich höre von Freunden und Bekannten immer wieder die Ausrede: „Ich habe keine Zeit zu lesen.“ Aber wie beim Sport auch, sind das nur faule Ausflüchte. Dinge zu denen ich sage, dass ich keine Zeit dafür habe, stehen einfach nicht hoch genug im Kurs bei mir. Meist sind dann andere Prioritäten vorgereiht.  Das kann man aber ändern.

In einer Umfrage zeigte sich, dass vor allem Leute in Führungspositionen sehr viel lesen.

Aber du kannst dein Gehirn auch über andere Wege mit Informationen füttern: Zum Beispiel via AudioBooks, Podcasts oder Videokurse. Jeden Tag in der Früh höre ich zum Beispiel ca. 20 Minuten einen Podcast. Auch die sogenannten toten Zeiten (Autofahrten, Reisen, Wartezeiten) verbringe ich mit dem Hören von Podcasts, bzw. AudioBooks. Weitere Infos darüber findest du im Artikel „Wofür ist das eine Gelegenheit“.

Weitere Möglichkeiten das Gehirn zu trainieren sind Denkspiele, Rätsel, neue Sprachen lernen, neue Hobbies lernen, aber auch das Thema Life Kinetik fällt darunter.

Also: Füttere dein Gehirn!

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Tipp 7: Eine positive Lebenseinstellung

Es gibt mehrere gute Zitate zu diesem Thema. Buddha hat zum Beispiel gesagt: „Wie du denkst, so bist du.“ Oder aber auch: „Was der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen“.

Denkst du positiv, wird sich das in deiner Lebenseinstellung widerspiegeln. Und das Gute daran: Du kannst wählen was du denkst. Also kannst du auch deine Einstellung wählen.

Ich habe zum Beispiel eine Freundin, der viele gute Dinge in ihrem Leben wiederfahren. Die nimmt sie gar nicht wahr. Sobald sie aber etwas negatives erlebt, kommt sofort die Bestätigung: „Ich hab es doch gewusst, ..“, „So etwas passiert immer nur mir, ….“, „War doch klar, dass das jetzt kommen musste … „, usw.

Versuche deinen inneren Filter also immer auf die positiven Dinge zu lenken. Filtere zum Beispiel heraus, wenn du lachst. Stell dir die Frage warum lache ich gerade und wie oft habe ich heute schon gelacht. Du wirst sehen, dass das in der Regel relativ oft der Fall ist.

Wenn ich in der Früh aufstehe und zum Fenster gehe, nehme ich einen tiefen Atemzug und denk mir: „Mein Leben ist einfach nur geil“. Sofort finde ich jede Menge Gründe warum das so ist. Zum Beispiel das schöne Wetter, oder die Tatsache das ich einen Job hab der mich erfreut, oder weil ich heute frei habe und einen schönen Tag planen kann, oder einfach nur das ich nicht krank bin und wenn ich krank bin denk ich mir, „ach es gibt viele Menschen denen geht es noch viel schlechter wie mir!“

Lege den Fokus auf eine positive Lebenseinstellung – be happy!

Zufriedenheit, Leben, Selbstmanagement, Erfolg

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Tipp 8: Achte auf deine Körpersprache

Versuche einmal deine Körpersprache in den jeweiligen Stimmungen (Trauer, Angst, Freude, Erfolg, usw.) zu beobachten. Du wirst sehr schnell merken, dass jede deiner Stimmungen sich in deiner Körperhaltung ausdrückt.

Wenn du also traurig bist wirst du in der Regel zusammengezogene Augenbrauen, herabhängende Augenlieder, hängende Mundwinkel und Schulter haben. Bist du hingegen voller Freude, dann werden deine Mundwinkel hochgezogen sein, ebenso wie deine Wangen. Du wirst aufrecht dasitzen, oder stehen, und wirst die Brust herausstrecken.

Deine Stimmung beeinflusst also deine Körperhaltung. Das hat aber auch einen Vorteil, denn das ganze lässt sich auch umkehren. Was bedeutet, dass du mit deiner Körperhaltung auch deine Stimmung beeinflussen kannst. Versuch es einfach einmal.

Wenn du mal in einer miesen Stimmung bist, dann versuche ein bis zwei Minuten die Körperhaltung einzunehmen, als wärst du hocherfreut. Auch wenn es dir anfangs schwer fällt, versuch es trotzdem. Ziehe deine Mundwinkel und Wangen nach oben, lächle, zieh deine Schultern hoch und streck die Brust heraus.

Du wirst sehr schnell merken wie sich deine Stimmung deutlich aufhellt. Je öfter du diese positive Körperhaltung einnimmst umso besser für dich.

Achte als darauf, so oft wie möglich eine positive und freudige Körpersprache zu haben.

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Tipp 9: Achte darauf, was du sagst

Im Prinzip gilt hier selbiges wie bei der Körpersprache. Versuche einmal deine Antworten zu beachten, wenn dir die Frage „wie geht es dir?“ gestellt wird. In der Regel sind unsere Antworten dann „geht so“, „könnte besser sein“, „nicht besonders“, usw.

Nimm dir einfach einmal eine Woche lang vor, extrem positive Antworten auf diese Frage zu geben. Antworte doch mit „Super!“, „Hervorragend!“, „Bestens!“ und du wirst sehen wie deine Worte deine Einstellung verändern.

Sag nicht „ich muss Arbeiten gehen“, sondern „hey, ich darf Arbeiten gehen und finde es genial!“. Sag nicht ich „muss mich heute noch zum Training quälen“ (auch wenn dir in dem Moment vielleicht danach ist), sondern sag „hey ich finde es super das ich wieder trainieren gehen darf“.

Wähle deine Worte also mit bedacht, denn sie Bestimmen deine Einstellung!

Tipp 10: Vermeide negative Menschen

Negative Menschen absorbieren deine Energie, sie saugen dir quasi deine Lebensfreude aus den Adern.  Versuche solche Menschen also zu meiden, oder wenn das nicht möglich ist, den Kontakt zu ihnen zu minimieren.

Vor allem deine Freunde kannst du dir aussuchen. Und ich finde du hast durchaus das Recht einem Freund zu sagen, dass dich seine negative Lebenseinstellung stört und dass er seine ständigen Leiden doch jemand anderen erzählen soll.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das nicht leicht ist. Aber bedenke: Wahre Freunde geben dir Energie und rauben sie dir nicht.

Das heißt natürlich nicht, dass du deinem Freund oder deiner Freundin nicht helfen sollst wenn es ihm oder ihr mal schlecht geht. Ich meine da natürlich Freunde die ununterbrochen nur Raunzen und ihr Leid klagen!

Außerdem hilfst du deinem Freund vielleicht sogar damit, indem du ihm in einem Gespräch die Augen öffnest. Viele Menschen nehmen gar nicht wahr wie negativ sie eigentlich sind. Empfehle ihm einfach meinen Blog hier ;-).

Also, meide negative Menschen so gut es nur geht!

Soweit also meine 10 Selbstmanagement-Tipps, für mehr Energie und Power. Vielleicht hast ja auch du den einen oder anderen guten Tipp auf Lager. Dann nix wie ran an die Tasten und poste ihn als Kommentar!

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und Invalid shortcode attributes.