Neujahrsvorsätze hat jeder, die meisten haben sogar mehrere davon. Allerdings haben 88 % große Probleme, wenn es darum geht, die Neujahrsvorsätze umzusetzen. Immer wieder höre ich von Neujahrsvorsätzen wie mit dem Rauchen aufhören, gesünder leben, mehr Sport, einen Waschbrettbauch bekommen, aus dem Hamsterrad aussteigen, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben nehmen und vieles mehr.


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Ganze 88 % (in Worten: achtundachtzig) all jener Menschen, die sich Neujahrsvorsätze vornehmen, schaffen es nicht, diese umzusetzen. Die meisten davon scheitern sogar schon innerhalb der ersten 14 Tage. Und nicht wenige nehmen sich ein und denselben Neujahrsvorsatz schon zwei oder mehrere Jahre immer wieder vor und scheitern jedes Mal damit. Frustrierend, nicht wahr?

Vielleicht geht es dir ja ähnlich, mir selbst ging es jahrelang so. Aber es gibt auch eine gute Nachricht, denn heute möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du es schaffst, deine Neujahrsvorsätze auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Blogparade #drankleben

Die Idee zu diesem Beitrag hatten Jan vom Blog HabitGym.de und Yasmin vom Blog lebensdurstig.de. Ihr Motto lautet #drankleben und sie wollen mit dieser Blogparade Menschen helfen, ihre Neujahrsvorsätze umzusetzen. Wenn du also noch weitere Tipps und Tricks zu diesem Thema erfahren willst, dann solltest du hier klicken und dir auch die Tipps der anderen Teilnehmer zu Gemüte führen.

8 Tipps fürs Neujahrsvorsätze-Umsetzen

Wenn du diese 8 Tipps befolgst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du zu jenen 12 % der Menschen gehörst, die es schaffen, ihre Neujahrsvorsätze in die Realität umzusetzen.

Tipp 1: Arbeite immer nur an einem Vorsatz

Die meisten Menschen haben nicht nur einen Neujahrsvorsatz, sondern gleich mehrere. Und die wollen sie natürlich auch alle auf einmal umsetzen. Herzlichen Glückwunsch, damit ist das Scheitern vorprogrammiert.

Zu den tatsächlichen Gewinnern gehörst du, wenn du dir nur einen Vorsatz vornimmst, diesen mal umsetzt und dann erst mit dem nächsten Vorsatz startest. Fokussiere dich also immer nur auf einen Vorsatz bzw. ein Ziel und vermeide auf alle Fälle die Neujahrsvorsatz-Multitasking-Strategie.

Tipp 2: Hol dir Selbstvertrauen

Gerade wenn du schon jahrelang an der Umsetzung deiner Neujahrsvorsätze scheiterst, solltest du dir zunächst einmal das nötige Selbstvertrauen holen. In der Praxis heißt das, dass du mit deinem einfachsten Neujahrsvorsatz starten solltest.

Wenn du also die Wahl hast zwischen den Vorsätzen „mit dem Rauchen aufhören“ und „täglich 15 Minuten spazieren gehen“, dann solltest du dich zunächst einmal für das leichtere Ziel entscheiden und dieses in die Tat umsetzen. Ist das einmal gelungen, kannst du mit dem nächstschwierigeren Vorsatz starten.

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Tipp 3: Eigne dir das nötige Wissen an

Wie hört man am besten mit dem Rauchen auf? Wie schafft man es, mehr Sport zu treiben? Wie bekommt man einen Waschbrettbauch?

Die meisten Menschen wissen zwar, was sie wollen, aber die wenigsten wissen, wie sie dieses Ziel am schnellsten und einfachsten erreichen. Dazu benötigt es in der Regel nämlich Fachwissen und das ist in den seltensten Fällen vorhanden.

Wenn ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nachfrage, wie denn der Neujahrsvorsatz erreicht werden soll, dann bekomme ich bestenfalls Halbwissen und Glaubenssätze geliefert, aber selten eine profunde Strategie dahinter.

Eigne dir also unbedingt zuerst das nötige Fachwissen an!

Tipp 4: Setze dir Meilensteine und Benchmarks

Das Ziel, von heute auf morgen mit dem Rauchen aufzuhören, mag möglicherweise unüberwindbar klingen, demgegenüber mag es aber recht einfach sein, den Zigarettenkonsum von 40 auf 35 Zigaretten pro Tag zu drosseln.

Ähnlich ist es mit dem Ziel, mehr Sport zu treiben. Jährlich am 2. Jänner fluten die Neujahrsvorsatz-Fitnesscenter-Besucher mein Studio und trainieren da mit einer Intensität, als wären sie Profi-Sportler. Mitte Jänner sieht man dann nur noch die altbekannten Gesichter, die man auch das ganze Jahr über sieht.

Das Fazit daraus: Es funktioniert nur mit kleinen Schritten und daher ist das Setzen von Meilensteinen extrem wichtig. Plane also ganz klar, was du bis wann erreichen willst. Allerdings muss dieser Plan auch flexibel genug sein, um ihn jederzeit an die jeweilige Situation anpassen zu können.

Themen wie Zielerreichung, Meilensteine, Benchmarks & Co. sind sehr komplex und lassen sich mit Sicherheit nicht in einem einzigen Blogartikel abarbeiten. Wenn du mehr darüber erfahren willst, dann bist du mit meinem Kurs „Nie wieder Aufschieben“ bestens bedient. Mehr dazu erfährst du hier:

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Tipp 5: Visualisiere dein Ziel

Dein Ziel zu visualisieren heißt nichts anderes, als dich in die Situation zu versetzen, dass du dein Ziel bereits erreicht hättest. Stell dir all die Vorteile vor, die du dann hättest! Wie würdest du dann leben? Wie würdest du deine neuen Gewohnheiten genießen? Stell dir das richtig intensiv vor, projiziere diese Bilder in deinem Kopf und sprich möglichst viele Sinne an! Was hörst du? Was fühlst du? Was siehst du? Was spürst du? Was schmeckst du?

Wenn du also mit dem Rauchen aufgehört hast, wie sieht dein Leben dann aus? Plötzlich kannst du wieder in den 3. Stock gehen, ohne dabei zu schnaufen wie eine alte Dampflok und ohne dass sich die Schweiß-Niagarafälle über dein Haupt ergießen.

Tipp 6: Brich ja die Kette nicht

Versuche deinen Neujahrsvorsatz zur Gewohnheit zu machen. Dazu musst du ihn regelmäßig ausführen, am besten täglich. Skizziere dir dazu einfach eine Kette mit den einzelnen Gliedern. Immer, wenn du es geschafft hast, an deinem Neujahrsvorsatz zu arbeiten, dann kannst du ein Glied dieser Kette ausmalen.

Schaffst du es hingegen nicht, ist die Kette gebrochen und du musst erneut ganz von vorne beginnen.

Häng dir eine Zeichnung mit deiner Kette an einem Ort auf, an dem du sie leicht sehen kannst. Am besten im Klo, im Bad oder am Kühlschrank. So wirst du immer dran erinnert, an deinem neuen Vorsatz zu arbeiten, und es wird dich motivieren, die Kette nicht zu brechen.

Tipp 7: Lege Rechenschaft ab

Veröffentliche deinen Neujahrsvorsatz, veröffentliche Zwischenergebnisse und veröffentliche, ob du deine Neujahrsvorsätze umsetzen konntest oder nicht. Ja genau, du veröffentlichst alles, völlig egal ob es dir gelingt oder nicht.

Ob du das auf deinem Blog tust, auf Facebook oder es einfach Freunden, Bekannten, Verwandten und Kollegen erzählst, ist völlig egal. Hauptsache, es wissen so viele Menschen wie möglich davon.

Das stellt nämlich einerseits Verbindlichkeit her und andererseits motiviert es extrem. Wer will schon veröffentlichen müssen, dass er sein Ziel nicht erreicht hat?

Tipp 8: Suche dir Gleichgesinnte

Gemeinsam an einem Ziel oder seinen Neujahrsvorsätzen zu arbeiten macht gleich doppelt so viel Spaß. Wenn also irgendwie möglich, suche dir einen Partner oder eine Partnerin, mit der du gemeinsame Sache machen kannst. Das motiviert nicht nur, sondern man kann sich auch gegenseitig unterstützen und falls nötig aus einem Tief herausholen.

Fazit für dein Selbstmanagement

Jeder kann seine Neujahrsvorsätze erreichen, man muss nur wissen, wie. Mit diesen Tipps sollte es kein Problem für dich darstellen und schon gar nicht, wenn du dir noch weitere Tipps aus der Blogparade holst.

Ebenso bist du natürlich mit meinem „Nie wieder Aufschieben“-Kurs bestens bedient, um an jenen Dingen zu arbeiten, die du vielleicht schon ein Leben lang vor dir herschiebst.

Auf alle Fälle wünsche ich dir viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Neujahrsvorsätze.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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