Gary Stütz ist Trainer, Sprecher, Moderator und macht vieles anders. Seine Wurzeln sind Bühne, Sprache, Rundfunk und TV. Er ist Moderator OnAir und OffAir im Radio, professioneller Sprecher für Werbungen, Dokumentationen unter anderem bei Premiere Austria Sport und Servus TV.
Gemeinsam plaudern wir über die Macht der Stimme und über viele weitere spannende Themen!


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Transkript des Interviews

Intro: Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast. #[00:00:17]-3#

Ein herzliches Willkommen zur 192. Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und ich freue mich, dass du wieder mit von der Partie bist. Heute habe ich wieder einen sehr, sehr spannenden Interviewpartner: Gary Stütz, einen waschechter Salzburger. Er ist Trainer, Sprecher und Moderator. Er hat seine Wurzeln auf der Bühne und war bereits als Musiker, Schlagzeuger, Sänger, Entertainer, Livemoderator, Radiomoderator, professioneller Sprecher für Werbung und vieles, vieles mehr aktiv. Unter anderem hat er bei Sky, bei Premiere Austria, bei Servus TV moderiert, und ich glaube, er wird uns gleich mehr darüber erzählen. Auf alle Fälle haben wir ein sehr lustiges und spannendes Interview geführt. Es geht zum Teil um die Aussagekraft der Stimme, was du mit deiner Stimme alles tun kannst, was natürlich auch zum Selbstmanagement gehört, denn wie Gary gleich erklären wird, ist der Eindruck, sind die ersten Worte, die du sprichst, extrem wichtig. #[00:01:28]-4#

Wir haben ein paar spannende Fragen beleuchtet. Man muss dazu sagen, Gary hat mich bereits vorher für seinen eigenen Podcast interviewt, und das ist jetzt das Retourinterview gewesen. Ich habe ein paar spannende Fragen von Gary übernommen, und so wurde das ein wirklich lustiges aber natürlich auch sehr spannendes und lehrreiches Interview. Ich will mich gar nicht mehr großartig mit vielen Vorworten aufhalten, sondern mache die Bühne frei für das Interview mit Gary Stütz.  #[00:01:54]-3#

Thomas: Hallo Gary, freut mich, dass du dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Sei doch mal so lieb, ich habe dich zwar im Intro schon ein wenig angetriggert, aber du kannst das sicher besser als ich, stell dich mal kurz vor, wer du so bist und was du so tust. #[00:02:05]-6#

Gary: Servus Thomas. Ich bin ein waschechter Salzburger Stierwascher, lebe in der Stadt, bin Trainer, Moderator und Sprecher, und ich mache vieles anders! Das ist mein Standardsatz, und das muss ich sagen, denn wenn ich sage, „ich komme aus dem Bereich Kommunikation“, dann wirst du sagen, dass es da aber schon Tausende andere gibt. Meine Wurzeln sind Bühne, Sprache, Rundfunk und TV. Ich war lange Zeit Musiker, ich war im Radio on Air/off Air, ich war im Fernsehen und habe dort auch als Station Voice gearbeitet, habe also Vertonungen gemacht, was ich noch immer mache. Habe vor der Kamera gearbeitet, hinter der Kamera und bin immer wieder als Moderator on Air und on Stage, zum Beispiel war ich heuer mit Glasperlenspiel unterwegs. Das wäre es grundsätzlich kurz zu mir. Seit einem Monat mache ich außerdem Podcasts, und da bin ich auch auf dich gestoßen, Thomas. #[00:03:03]-7#

Thomas: Sehr spannend, super, Podcast ist eine coole Sache. Du bist sehr, sehr umtriebig, wie du gerade erzählt hast, und „Stimme“ ist für dich sehr, sehr wichtig. Was kann denn die Stimme alles aussagen, was hört man aus der Stimme heraus? Erzähl mal ein bisschen! #[00:03:16]-7#

Gary: Es geht einmal um den ersten Eindruck. Die ersten fünf Sekunden erzählen dir schon, ob du mit deinem Gegenüber etwas zu tun haben willst, mehr zu tun haben willst und mehr erfahren möchtest. Es geht darum, dass die Stimme Trägerin deiner Worte ist und eigentlich die wichtigste Visitenkarte. Einer angenehmen Stimme hört man mehr oder lieber zu als einer komischen, einschneidenden Stimme. Das kennst du, das nervt dann so. Und wenn du Vorträge und Seminar hältst, das weißt du selbst, ist es wichtig, vorher in die Ruhe zu gehen, dich zu sammeln und herunterzuatmen, mit der Nervosität umzugehen, und der erste Satz, der muss dann einfach passen, der erste Einstiegssatz. Und wenn das alles im Einklang ist, Stimme und Satz, dann bist du hundert Prozent wirkungsvoll, und dann wirst du auch bei deinem Gegenüber ankommen. #[00:04:11]-9#

Thomas: Absolut, das kann ich nur unterstreichen. Wenn jemand sagt, dass er mit seiner Stimme nicht zufrieden ist, ich weiß, du hast dafür Angebote, aber kannst du ein bisschen was erzählen, was könnte derjenige tun, was kann er machen? Wie kann man seine Stimme oder die Stimmlage oder seine Aussprache verbessern, gibt es da ein paar Tipps? #[00:04:27]-8#

Gary: Vor allen Dingen sind sehr viele nervös, wenn sie vor anderen sprechen sollen. Mir geht es genauso, darum kann man das, was ich weitergeben, eins zu eins umsetzen. Ich kenne diese Dinge und die Nervosität. Die Stimme reagiert sofort auf alles, denn sie ist ein richtiges Sensibelchen. Du bist nervös, hast einen trockenen Mund, und du sprichst teilweise auch zu schnell. Das kennst du, wenn du nervös bist, dann geht es da hin, „bla, bla, bla, bla bla“, und dann verschießt du quasi dein ganzes Pulver, deine ganze Information. Daher sage ich, atme dich erst einmal runter, einfach ruhig durchatmen, mach Aufwärmübungen, die kann man in meinem Podcast hören. Vielleicht hier ein Tipp: Lippenflattern wie ein Pferd. Jetzt muss ich mal vom Mikrofon weggehen, sonst bist du nass (lacht) – pfffffffffft! Das lockert dich auf. Nimm deine Hände, knete dein Gesicht durch, alle diese Dinge machen dich locker, und dadurch wirst du dich auch besser artikulieren und kannst auch lockerer sprechen.  #[00:05:38]-4#

Thomas: Ja, das kann ich nur unterstreichen. Du hast vorher gerade mich interviewt, und da ich dir gerade einen Tipp gezeigt, der vielleicht ein wenig eigenartig ist. #[00:05:49]-8#

Gary: Ist der Finger noch dran? Du beißt dir immer deine Finger. #[00:05:49]-9#

Thomas: Der ist noch dran, ja. Für die Hörerinnen und Hörer: Ich mach das so vor meinem Podcast, dass ich mir den Zeigefinger so halb in den Mund stecke und dann versuche, draufzubeißen und gleichzeitig zu reden. Und ja, das macht mich auch irgendwie locker (lacht), zumindest ist es lustig. Ich muss dann lachen und starte gut gelaunt in den Podcast, und das hat ja auch was für sich. #[00:06:10]-9#

Gary: Ja genau, und man hat immer was zu knabbern. #[00:06:13]-8#

Thomas: Genau, so ist es. Wir werden auf jeden Fall natürlich in den Show Notes auf deinen Podcast verlinken, Gary, so dass sich die Leute dort mehr Tipps rund um das Thema „Sprache und Sprechen“ holen können. Ich will mit dir aber heute nicht nur über das Sprechen plaudern, sondern du hast für mich, wie wir schon erwähnt haben, auch gerade interviewt, und mir gefällt deine Form des Interviews. Deswegen möchte ich jetzt das Gleiche mit dir machen, und starten möchte ich mit deinem Lebensmotto. Was ist dein Lebensmotto? Erzähl doch mal ein bisschen was darüber. #[00:06:41]-8#

Gary: Mein Lebensmotto ist eigentlich immer: Glaube an dich! Auch wenn die Ziele hoch sind, geh deinen Weg, auch wenn du öfters mal in die Knie gehst, aber bleib dran, glaube an dich und sei einfach ein Stehaufmännchen. Der Glaube an dich selbst ist eine mentale Stärke. Glaube an dich und geh deinen Weg bis zum Ziel.  #[00:07:03]-2#

Thomas: Hat es schon Lebenssituationen gegeben, die besonders herausfordernd waren, und wie bist du damit umgegangen? #[00:07:08]-3#

Gary: Ich glaube, ich wohne nicht umsonst in den Bergen, im Leben ging es bei mir genauso rauf und runter. Ich habe aber in den schwierigen Zeiten auch immer an mich geglaubt. Sicher sind Tage dabei gewesen, wo du sagst, „jetzt hau ich den ganzen Krempel hin, lass mich in Ruhe, ich will nur weg!“ Aber ich war, gedanklich gesehen, nie so ganz am Boden liegend, ich habe mich höchstens auf den Knien gesehen. Ich habe mich nie ganz unterkriegen lassen. Das ist für mich die oberste Prämisse. Ich sehe mich im Innersten immer schon am Gipfel. Denn wenn du auf der Mittelstation aufhörst, dann erreichst du dein Ziel nicht. Der Weg dorthin ist zwar steinig, es dauert, aber ich sehe mein Ziel am Gipfel, und da möchte ich auch hin, und da komme ich auch hin. Der Glaube an dich selbst ist ganz, ganz wichtig für mich. #[00:07:54]-7#

Thomas: Absolut, das kann ich nur unterstreichen. Da spielt auch Visualisierungstraining ein bisschen hinein, denke ich, wenn du sagst, du siehst dich bereits auf dem Gipfel. Das ist im Prinzip wie ein Visualisierungstraining, du siehst dich schon im Ziel. #[00:08:03]-5#

Gary: Ja, und es ist ganz wichtig, diesen Fokus im Ziel zu sehen. Und da gehe ich auf die Sportler zurück, die ich immer als Vorbild nehme. Wir haben vorhin über die erfolgreichen Sportler gesprochen, über den Marcel Hirscher zum Beispiel, der hatte auch sein Ziel. Er wollte bereits als kleiner Junge auf den Berg hinauf, auf den Gipfel, sage ich jetzt mal, um bei meinem Thema zu bleiben. Der hat sich immer als Sieger gesehen. Und das, glaube ich, ist so wichtig, nicht zu sagen, „da komme ich nicht hinauf, das schaffe ich nicht“, sondern sieh dich da oben im Ziel und sage dir, „das schaffe ich!“ Und dann bist du mental stark. #[00:08:41]-5#

Thomas: Genauso ist es, das kann ich nur voll und ganz unterstreichen, natürlich auch aus meinen Erfahrungen aus dem Sportmentaltraining heraus.  #[00:08:48]-2#

Gary: Ist aber nicht immer leicht. #[00:08:50]-6#

Thomas: Nein, ist nicht immer leicht, aber wenn man es immer öfter und öfter probiert und macht, dann wird es vielleicht nicht leichter, aber automatisiert und zur Gewohnheit, und das ist, glaube ich, auch eine wichtige Sache. #[00:09:03]-2#

Gary: Ich habe gerade mit einem sehr erfolgreichen Mentaltrainer gesprochen, mit Thomas Mangold, vielleicht kennst du ihn? (Lacht) #[00:09:07]-4#

Thomas: (Lacht) #[00:09:08]-5#

Gary: Und der hat gesagt, „bleib hier in der Gegenwart, im Hier und Jetzt“. Und daran arbeite ich. Das, was vergangen ist, ist vergangen, was gestern ist, ist vorbei, und das Morgen kommt erst. Ich arbeite daran, im Hier und Jetzt zu bleiben. #[00:09:21]-6#

Thomas: Im Hier und Jetzt zu bleiben, das hat auch etwas mit Leichtigkeit zu tun. Wie können wir es schaffen, mehr Leichtigkeit in unser Leben zu bringen? Was ist deine Definition davon? #[00:09:28]-9#

Gary: Für mich ist es, mich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Jeder Mensch ist wichtig, das ist klar, aber man sollte sich nicht zu wichtig nehmen und die Dinge auch einmal locker sehen und einfach relaxed sein. Gestern hatte ich so einen Tag, da war ein absoluter Tiefpunkt. Dann habe ich mir einfach meine Auszeit genommen, bin zu meinem Bruder am See gefahren, bin ins Wasser gehüpft, habe ein Buch gelesen, habe mein iPhone reingetan, und dann kam ich richtig runter. Und ich glaube, ganz wichtig ist auch, den Fokus nicht nur auf Geld und Karriere zu legen, sondern einfach zu sagen, geh deinen Weg, atme mal durch und mach mal Pause. Manche Dinge muss man einfach relaxter nehmen.  #[00:10:16]-2#

Thomas: Genau, manche Dinge ergeben sich dann ganz von alleine, ohne, dass man was dazutut, wenn man Geduld und Gelassenheit mitbringt. Hast du die Erfahrung auch schon gemacht? #[00:10:24]-7#

Gary: Ja. Man kämpft zwar immer wieder, denn ich zum Beispiel habe sehr große Probleme mit der Geduld. Ich bin nicht der geduldigste Mensch, und das ist schon immer wieder ein Thema, weil ich mir sage, „was ist denn jetzt schon wieder los?!“ Und manchmal dauert es halt, aber es kommt dann eigentlich so, wie es kommen soll.  #[00:10:41]-7#

Thomas: Ich habe die Erfahrung als Sportmentaltrainer selbst gemacht. Nachdem ich mir ein bisschen die Hörner abgestoßen habe, wollte ich unbedingt einen Profisportler haben. Daran habe ich gearbeitet und gearbeitet, aber irgendwie wollte mich damals niemand. Und irgendwann habe ich dann gesagt, okay, es soll jetzt nicht sein, ich fokussiere mich auf meine Amateursportler, auf die Halbprofis, mehr oder weniger, das ist auch cool und macht auch Spaß. Und zwei, drei Wochen, nachdem ich mir diese Einstellung angeeignet hatte, hat der erste Profi angerufen! Das war recht lustig und zeigt vielleicht auch, das man loslassen soll. Auch, wenn es vielleicht Zufall war, aber es bringt ganz viel. #[00:11:19]-0#

Gary: Ich glaube, das Loslassen ist das Thema, und das geht nicht immer so leicht. Ich habe da auch immer meine Schwierigkeiten. Gerade, wenn du Zeit-, Geld- oder Erfolgsdruck hast, dann loszulassen, das ist eine Challenge.  #[00:11:36]-0#

Thomas: Wo wir gerade bei „Challenge“ sind, auch eine gute Frage: Drei wichtige Dinge, um auf das persönlich beste Lebenslevel zu kommen, welche sind das für dich? #[00:11:46]-0#

Gary: Zum einen nochmal der Glaube an mich selbst, dann, meinen Humor nicht zu verlieren und absolut positiv zu bleiben. Das, glaube ich, macht meine innere Stärke aus.  #[00:11:59]-2#

Thomas: Sehr gut. Positiv bleiben, das ist immer wichtig. Da gibt es diese Studie, ich weiß nicht, ob du sie kennst, wenn du ganz negativ drauf bist und mal herzhaft lachst, dann bist du sofort wieder positiv gestimmt. Lachen ist eigentlich das allerbeste Mentaltraining. Und deswegen habe ich auch immer eine Playlist mit coolen Kabarettisten und lustigen Sequenzen in meinem Handy gespeichert, die ich mir dann anschaue, und das hilft mir sehr, wieder in positive Gedanken zu kommen. #[00:12:26]-8#

Gary: Das ist wieder ein wichtiger Tipp vom Mentaltrainer. Du kannst noch so traurig sein, wenn du dir irgend so etwas anhörst, musst du lachen. #[00:12:35]-9#

Thomas: Ja, absolut. Das kann jeder für sich mitnehmen, natürlich. Was war deine beste Investition, die du bisher getätigt hast? #[00:12:46]-1#

Gary: Zum einen mal mein Kind. Ich habe ein Kind, die ist jetzt 30, arbeitet beim Film, die kennt das auch, diese Ups and Downs. Einmal bist du in einem Projekt dabei, und dann wieder nicht. Ich bin sehr stolz auf sie. Sie hat schon bei James Bond mitgearbeitet, mit Tom Cruise gearbeitet und mit allen Möglichen. Und das Zweite ist Paragliding. Ich war mal in einer tiefen Krise, und irgendwie bin ich dann zum Fliegen gekommen, zum Paragliding, zum Gleitschirmfliegen. Das mache ich jetzt vierzehn Jahre. Das gibt mir zum einen Kraft, weil ich in der Natur bin, es gibt mir die Freiheit, einmal über den Dingen zu stehen und auch natürlich eine gewisse Leichtigkeit. Und es eröffnet mir auch immer wieder neue Perspektiven, denn jeder Flug ist anders. Und wenn du, gerade bei uns im Gebirge, herumfliegst, dann siehst du vieles. Ich bin auch schon mit Adlern geflogen. Das ist unglaublich, bei uns am Untersberg, wenn man den kennt, bei uns in Salzburg. Das war letztes Jahr mit einem Geier, da haben wir gemeinsam mit der Thermik gedreht. Und das ist schon unglaublich, wenn du denkst, was, wenn dich das Viech jetzt angreift? Dann hast du wahrscheinlich den Schwarzen Peter gezogen (lacht), ich sage mal, die Arschkarte. Aber so ein kleiner Vogel gegen meinen Riesenschirm, meiner hatte, glaube ich, 27 Quadratmeter, und der fliegt mit dir in der Thermik, das ist schon toll. Das war schon auch eine gute Investition für mich. #[00:14:15]-0#

Thomas: Das glaube ich, das ist sicherlich spannend. Da müsste ich noch ein wenig an meiner Höhenangst arbeiten, glaube ich (lacht). #[00:14:20]-3#

Gary: Höhenangst hast du nur, wenn du Boden unter den Füßen hast. In dem Moment, wo du keinen Boden unter den Füßen hast, gibt es keine Höhenangst.  #[00:14:28]-6#

Thomas: Fliegen tue ich ja wahnsinnig gerne, mit dem Flugzeug. #[00:14:32]-4#

Gary: Da müsstest du ja dann auch Höhenangst haben. #[00:14:34]-8#

Thomas: Rein theoretisch schon, aber so ein Absprung als Paraglider, ich glaube, darüber müssen wir nochmal reden. (Lacht) Wenn ich in Salzburg bin, komme ich auf einen Kaffee, und dann plaudern wir darüber. #[00:14:44]-5#

Gary: Auf alle Fälle!  #[00:14:45]-4#

Thomas: Plaudern wir noch ein wenig über deine Glaubenssätze. Was sind denn deine zwei stärksten Glaubenssätze, Gary? #[00:14:49]-6#

Gary: Auf alle Fälle, dir selbst treu zu bleiben und deinen Weg zu gehen. Ich kenne das, ich war jetzt gerade wieder in einer solchen Tiefphase, wo ich gedacht habe, es sperrt sich alles, es geht nicht. Aber dann, wenn du ein paarmal durchatmest, vielleicht wirklich eine Auszeit nimmst, dann sagt du, „ich glaube an mich“. Wir haben es bereits in meinem Interview angesprochen, ich glaube, wenn du den Glauben an dich selbst verlierst, dann ist es vorbei, dann kommst du auch nicht zum Erfolg. Und Erfolg hast du nur dann, wenn du alle Hürden überwindest, wenn du die Steine aus dem Weg räumst. Ich nehme als Vorbild immer den Didi Mateschitz her, mit Red Bull, der hat an sich geglaubt, und wo ist er heute? Ganz, ganz, ganz oben! Oder nimm den frühen Arnold Schwarzenegger her, „was willst du als Bodybuilder?“ Hey, der ist einer der erfolgreichsten Actionstars der Welt und war sogar noch Gouverneur in Amerika! Also, der Glaube ist ganz stark. Und der zweite Glaubenssatz natürlich: Geh deinen Weg, bis zum Ziel!  #[00:15:51]-5#

Thomas: Da gibt es auch zwei coole Buchempfehlungen von dir. Welche sind das? #[00:15:56]-3#

Gary: Auf alle Fälle ist es einmal „Der Alchemist“ von Paulo Coelho. Ich finde das sehr spannend. Kennst du das Buch? #[00:16:03]-8#

Thomas: Nein, das kenne ich nicht. #[00:16:05]-2#

Gary: Da geht es genau um diese Dinge im Leben. Er wollte auch immer mehr, aber oftmals zeigt dir das Schicksal Step by Step, lass dir Zeit und gehe deinen Weg, dann kommst du schon dahin. Und „Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“, von Robert D. Kiyosaki, und auch „Rich Dad, poor Dad“, das ist sehr spannend. Und da habe ich bereits mit einigen erfolgreichen Menschen gesprochen, die sagen, wir lernen in der Schule alles Andere, als mit Geld umzugehen. Das finde ich traurig. Der Kollege Markus Habermehl, der mit Finanzen arbeitet und ein sehr erfolgreicher Podcaster ist, der hat mir gesagt, dass du nur lernst, fleißig zu sein, aber nicht, produktiv zu sein. Und da gibt es einen großen Unterschied. Er sagt, fleißig sind alle die, die in der Früh in die Arbeit gehen und spät abends heimkommen, aber produktiv sind die anderen, die lassen nämlich arbeiten und setzen ihre Zeit richtig ein.  #[00:17:02]-3#

Thomas: „Rich Dad, poor Dad“, das habe ich auch gelesen, das kann ich sehr empfehlen, und „Der Alchemist“ ist soeben auf meine Wunschliste gewandert. #[00:17:09]-4#

Gary: Das ist ein kleines Taschenbuch, aber es macht echt Spaß, es zu lesen. Man findet sich sogar immer wieder selbst darin.  #[00:17:18]-3#

Thomas: Okay, super, bin ich gespannt drauf und werde dir Feedback geben. Gibt es noch eine Produktempfehlung, die Menschen hilft, ihr bestes Lebenslevel zu erreichen? Hast du da noch ein paar Tipps für uns? #[00:17:28]-9#

Gary: In meiner ganz, ganz schlimmen Phase, das ist schon siebzehn Jahre her, da wollte ich nach meiner Scheidung nicht in ein tiefes Loch fallen. Es passiert öfter mal, dass es solche Phasen im Leben gibt, und da habe ich mir das Buch „Heute ist mein bester Tag“ von Arthur Lassen gekauft. Und damit habe ich bereits angefangen, positiv zu denken. Ich denke einfach, dass diese Tiefenphasen unsere Prüfungen des Lebens sind, und wenn du diese Prüfungen bestehst, geht es dir besser. Und das Zweite ist natürlich mein Hörbuch „Entspannter sprechen als Obama – Reden Sie noch oder werden Sie schon gehört?“ #[00:18:03]-3#

Thomas: Genau, das ist natürlich ganz, ganz spannend für alle, die an ihrer Stimme arbeiten wollen. Das werden wir natürlich auch in den Show Notes verlinken. Das habe ich mir schon im Vorfeld zu unserem Interview heruntergeladen. Ich bin noch nicht zum Hören gekommen, aber es ist schon auf meinem Smartphone und wird sicherlich gehört, denn ich glaube auch, dass ich auf diesem Gebiet noch Aufholbedarf habe, gerade beim Plaudern. Auch wenn ich sehr gerne podcaste, aber es gibt sicher noch Dinge, die ich besser machen kann. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf dein Buch. #[00:18:32]-5#

Gary: Es heißt „Reden und auch gehört werden“. Ich sehe es immer wieder, nur draufloszuplaudern, das ist zu wenig. Du musst dir bewusst sein, dass du als Sprecher, sei es im Einzelgespräch, im Meeting, im Kundengespräch oder im Vortrag selbst die Verantwortung dafür hast, dass deine Information beim Gegenüber ankommt. Und das ist mir sehr wichtig. Dabei sind Pausen wichtig, und wie wir schon anfangs gesagt haben, deine Stimme, der Einstiegssatz, da gehört so viel dazu.  #[00:19:03]-6#

Thomas: Ja, das ist absolut richtig. Daran muss ich sicher noch arbeiten, und ich hoffe, man hört den Unterschied nach ein paar Podcastfolgen. (Lacht) #[00:19:10]-7#

Gary: (Lacht) #[00:19:12]-9#

Thomas: Schauen wir mal. Wir sind schon fast am Ende angekommen. Eine ganz, ganz wichtige Frage habe ich noch: Was ist dein großer Wunsch, dein großes Ziel und vielleicht auch, wo siehst du dich in zehn Jahren? Hast du irgendwelche besonderen Dinge oder passt es so, wie es momentan ist? #[00:19:29]-8#

Gary: Ich hoffe, es dauert keine zehn Jahre mehr! Mein großes Ziel, ich habe heuer im März endlich mal meinen Segelschein gemacht, das kroatische Patent, das Küstenpatent. Ich meiner Jugend bin ich viele Regatten gesegelt, und mein großer Wunsch ist, mein eigenes Segelboot dort unten in Kroatien zu haben. Und dort mache ich im Sommer meine Podcasts, bereite mich auf meine Trainings vor und möchte eigentlich die Zeit dann auf dem Segelboot verbringen. Das wäre so mein Ziel, wo ich mir denke, ja, das passt.  #[00:20:02]-1#

Thomas: Klingt spannend. Dann würde ich sagen, hören wir uns nächsten Sommer in diesem Podcast wieder, und ich komme dann einfach aufs Segelboot (lacht). #[00:20:08]-8#

Gary: Das wollte ich gerade vorschlagen! Genau, dann machen wir gemeinsam Podcasts vom Segelboot aus, das wär’s!  #[00:20:14]-6#

Thomas: Alles klar. Gary, sehr, sehr spannendes Interview, vielen Dank. Wenn meine Hörerinnen und Hörer mehr über dich erfahren wollen, wir werden es natürlich auch in den Show Notes verlinken, aber wo kann man mehr über dich im Netz finden? #[00:20:24]-8#

Gary: Auf der einen Seite mal natürlich bei meinem Podcast, das heißt stimmpuls.com, und wenn du noch mehr erfahren willst, zum Gesicht, zur Stimme und zu allem möglichen, dann findest du das unter gary-stuetz.com.  #[00:20:43]-7#

Thomas: Super. Dann werden wir das natürlich verlinken. Gary, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, ich freue mich riesig. Und das in einem Jahr, das wiederholen wir! (Lacht) #[00:20:50]-8#

Gary: Sollen wir jetzt schon einen Termin ausmachen? Aber dann habe ich wieder diesen Erfolgsdruck. Wir könnten aber mit einem Schlauchboot am See anfangen. (Lacht) #[00:20:59]-3#

Thomas: Das können wir auch, im Notfall machen wir das! (Lacht) #[00:21:01]-3#

Gary: Ja, Thomas, auch sehr, sehr vielen Dank, es hat einen Riesenspaß gemacht.  #[00:21:06]-0#

Thomas: Super, freut mich. Dankeschön und einen schönen Tag. #[00:21:09]-2#

Gary: Ciao, servus.  #[00:21:09]-6#

Ich denke, ich habe nicht zu viel verraten, das war wirklich sehr, sehr spannend. Natürlich findest du alle Links, die wir erwähnt haben, also die Links zu Garys Blog, zu Garys Podcast, aber auch zu den ganzen Buchempfehlungen, die vorgekommen sind, in den Show Notes. Und die Show Notes wiederum findest du unter selbst-management.biz/192 für die 192. Podcastfolge.  #[00:21:45]-0#

Ich freue mich, dass du dabei warst und freue mich auch, wenn wir uns im nächsten Podcast wiederhören. Bis dahin wünsche ich dir jetzt alles Liebe, mach’s gut und genieße deinen Tag. #[00:21:55]-5#

Outro: Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast. #[00:22:14]-3#