Den heutigen Artikel will ich mit einer kleinen Metapher beginnen: Das ganze Wasser eines Ozeans kann ein Schiff nicht zum kentern bringen, solange es dem Schiff gelingt das Wasser nicht ins innere zu lassen.
Und genauso verhält sich das auch mit negativen Gedanken: Ganz egal wie viele negative Dinge da draußen in der großen weiten Welt auch um dich herumschwirren, lass sie einfach nicht in dich hinein und du wirst viel glücklicher und zufriedener leben.


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Befreie dich von negativen Gedanken

Ich habe es mir größtenteils abgewöhnt Zeitungen zu lesen, aber es genügt ja schon den Chronik-Teil einer Zeitung aufzuschlagen und schon hat man Mord, Totschlag und jede Menge anderer Verbrechen im Blickfeld. Mit diesem, meist gleich am Morgen zu uns genommenen Input, fällt es dann natürlich oft schwer sich von negativen Gedanken frei zu halten. Allerdings gilt auch für dieses Beispiel: Lässt du diese negativen Gedanken nicht in dich hinein, dann wird dir das nicht viel ausmachen und du wirst trotz der negativen Stimmung um dich herum, ein sehr positives Leben führen.

Soweit so gut, wirst du dir jetzt denken, hört sich ja in der Theorie ganz super an, aber wie zur Hölle noch mal soll das in der Praxis funktionieren. Nun zugegebener Maßen ist es nicht ganz so einfach, aber ich habe ein paar Tipps für dich, die dir dabei helfen werden zu diesem Schiff am Ozean zu werden.

5 Gedanken-Experimente die dich von negativen Gedanken befreien werden

Führe dir diese Gedanken-Experimente immer dann zu Gemüte, wenn du gerade voller negativer Gedanken bist. Ich weiß natürlich, dass das nicht einfach ist, wenn man sich gerade in der Abwärts-Spirale der negativen Gedanken befindet. Aber vielleicht gelingt es dir, wann immer negative Gedanken in größerer Anzahl vorkommen, dich an diese Gedanken-Experimente zu erinnern. Dann hol sie hervor, lies sie dir durch und ich wette du findest eines das gerade auf deine momentane Situation passt. Glaub mir, du wirst danach ein wenig über dich selbst schmunzeln müssen!

Was andere über dich sagen und denken ist deren Problem, nicht deines

Nimm die negative Einstellung anderer Menschen nicht persönlich! In der Regel ist es doch meistens so, dass diese Menschen nicht nur über dich negativ reden, sondern über jede Menge anderer Menschen auch. Vermutlich erzählen sie dir was negatives über einen Arbeitskollegen und den selben Arbeitskollegen etwas negatives über dich.

Was sie sagen und tun ist ihre Realität, nicht deine. Zumindest solange du dich darüber nicht ärgerst und dadurch selbst negative Gedanken in dir aufsteigen.

Ich mein klar ist es ärgerlich, wenn jemand negativ über dich redet. Aber nimm es ganz einfach als gegeben hin, nimm es zur Kenntnis und hacke es ab.

Wenn nötig befriedige dich noch mit dem Gedanken, dass jemand der nur negativ über andere spricht, wohl selbst sehr negative Erfahrungen gemacht haben muss und damit ohnehin schon gestraft genug ist. Stell dir im Detail vor, was für schreckliche Erfahrungen das sein müssen, um zu so einem Menschen zu werden. Male dir diese schrecklichen Erfahrungen ganz genau aus. Vielleicht wurde er als Kind geschlagen? Vielleicht ununterbrochen enttäuscht, vernachlässigt, oder extrem streng erzogen?

Ein Armer Mensch oder?

Mit diesen Bildern vor Augen, werden dich seine Aussagen wohl kaum mehr treffen!

Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt

Oftmals entstehen negative Gedanken auch, so ehrlich muss man sein, durch Neid.

Einerseits indem man neidig auf andere Menschen ist:

Dieser Neid entsteht in der Regel durch Vergleich. Dabei macht ein Vergleich mit einem anderen Menschen in der Regel überhaupt keinen Sinn.

Du bist du, er ist er! Ihr seit beide einzigartige Individuen.

Andererseits bekommt man aber auch den Neid anderer Menschen zu spüren:

Natürlich ist das nichts angenehmes, aber immerhin noch besser als wenn man jemanden anderen etwas neidig ist, oder?

So nun hast du die beide Seiten der Medaille Neid gesehen und wahrgenommen. Weder jemanden anderen neidig zu sein, noch sich vom Neid der anderen Menschen fertig machen zu lassen wird positive Gedanken in der dir aufkommen lassen.

Also lehne dich zurück, lass los und orientiere dich (in beiden Fällen) an neuen Zielen!

Es ist okay auch mal Niedergeschlagen zu sein

Was, das soll helfen? Ja klar, akzeptiere auch einmal die eine oder andere Situation, in der es dir nicht gut geht und in der du keine positiven Gedanken fassen kannst. Klar, das ist nicht angenehm, aber etwas positives hat es doch: Man weiß dann nämlich die guten Tage, oder die Zeit in der es einem gut geht, wieder viel mehr zu schätzen.

Solange du dich nicht Stunden, Tage oder gar Wochen in Selbstmitleid suhlst ist das schon ok.

negative Gedanken

Am besten nimmst du dir jetzt einen Wecker zur Hand und tust in den kommenden 60 Minuten nichts anderes als dich in Selbstmitleid zu suhlen. Also los stell den Wecker so ein, dass er in einer Stunde läutet. Dann nimmst du am besten noch Zetteln und Stift zur Hand und schreibst alles auf was dir so einfällt. Alle Dinge die gerade soooo unfair sind. Alles was dich Aufregt, alle deine negativen Gedanken. Alles wird aufgeschrieben und notiert.

Am besten bleibst du nicht nur bei diesem einem Problem, dass gerade deine negativen Gedanken verursacht, nein nimm gleich andere Problemfelder auch dazu. Und schreib, schreib, schreib. Alles wird notiert und achte darauf das du nichts vergisst. Natürlich darfst du auch ein paar Tränen des Zornes oder der Trauer vergießen. Überhaupt kein Problem, lass alles raus! ALLES!

Und arbeite ja so lange bis der Wecker läutet, hör ja keine Sekunde vorher damit auf!

Nun gut, nehmen wir an, dass der Wecker soeben geläutet hat. Huch, anstrengend so negativ drauf zu sein, oder? Jetzt ziehst du dich an, steckst dir ein Feuerzeug und alle Zetteln die du da so geschrieben hast ein und gehst in die freie Natur (einen Park, deinen Garten, oder sonst wo hin).

Dort setzt du dich dann gemütlich auf eine Bank und liest dir, wenn du das willst alles was du geschrieben hast noch einmal durch.

Nachdem du fertig bist, nimmst du jetzt das Feuerzeug zur Hand und zündest alle diese Zetteln an. Entweder gemeinsam, oder einzeln, ganz egal wie du willst. Achte aber bitte darauf, keinen Großbrand zu entfachen. Ich verwende dafür eine Feuerschale oder einen großen alten Kochtopf. Und dann siehst du ganz entspannt dabei zu, wie sich deine negativen Gedanken in Rauch auflösen.

Nachdem du alle Zetteln verbrannt hast, bleib noch entspannt ein paar Minuten sitzen, atme tief ein und aus. Wenn du das Gefühl hast, dass es jetzt passt, dann steh auf und führe deinen weiteren Tag entspannt fort.

Zoom dich aus dem Problem heraus

Klar, möglicherweise geht es dir nicht gut, aber haben diese negativen Gedanken wirklich was mit deinen langfristigen Zielen, oder mit deinem Leben im generellen zu tun.

Du hast doch sicher schon mal mit Google Maps oder Google Earth herumgespielt, oder? Falls nicht wechsle mal schnell hin und mach mit mir ein kleines Experiment.

Nehmen wir einmal an, du hast ein Problem in der Arbeit und dieses Problem verursacht deine negativen Gedanken. Dann gib auf Google Earth die Adresse deiner Arbeit ein und Zoome mit dem „Plus“-Zeichen ganz hinein, soweit es eben geht.

Da ist es nun, das Problem das die negativen Gedanken in dir verursacht.

So weit so gut. Und jetzt beginne mit der Minus-Taste herauszuzoomen. Und stell dir bei jedem Klick auf diese Minus-Taste vor, wie ein Teilbereich deines Lebens dazu kommt. Zuerst einmal die anderen Teile der Arbeit, die in Ordnung sind, dann erscheint vielleicht deine Familie, deine Freunde, dein gesamtes Lebensumfeld, dein vergangenes Leben, Ideen für die Zukunft! Ja zoome immer weiter raus und raus, soweit bis du bei Gooogle Earth nur noch die gesamte kleine Erde siehst. Das ist dann dein ganzes Leben.

Siehst du jetzt eigentlich das Problem noch, dass deine negativen Gedanken verursacht hat? Wohl kaum, dafür werden jede Menge netter, angenehmer Erinnerungen in dir hochkommen.

Sei kein Affe und lerne loszulassen

Ich habe erst vor kurzen diese nette Geschichte auf myMonk gelesen, sie stammt ursprünglich aus der Feder von Roland Breitenbach, einem deutschen Schriftsteller und Priester:

„Zwei Mönche beobachteten in einem entlegenen Tal Indiens mit Staunen, wie sich die Dorfbewohner gegen räuberische Affen wehrten, die ihre Bananenfelder verwüsteten.

Sie füllten Lederbeutel mit einer Süßspeise, deren Öffnung genau so groß war, dass eine ausgestreckte Affenhand durchlangen konnte.

Die geschlossene Faust mit der Süßspeise ließ sich aber nicht mehr zurückziehen.

Die Affen konnten gefangen werden, weil sie nicht bereit waren, auf die Speise zu verzichten.

Da sagte der eine Mönch zum anderen: „Nur wer loslassen kann, ist wirklich frei.”“

Was ist es, dass dich an diesen negativen Gedanken gefangen hält? Diese nette Geschichte wird dir sicher beim Loslassen helfen!

Fazit für dein Selbst-Management

Negative Gedanken stören deine Produktivität enorm, weil sie dich vom wirklich wichtigem ablenken und keine fokussierte Arbeit zulassen.

Daher sollen diese 5 Gedanken-Experimente ein wenig dabei helfen, diese störenden, negativen Gedanken loszuwerden.

Dabei wünsche ich dir viel Erfolg!

Wie lautet denn deine Strategie gegen negative Gedanken? Was wendest du so an? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Hinterlass mir doch ein Kommentar mit Antworten auf diese Fragen! Ich freue mich über jedes einzelne Kommentar 😉

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

P.P.S.: Inspiriert zu diesem Artikel wurde ich von „Marc and Angel Hack Life“ und ihrem Artikel 15 powerful beliefs that will free you from negativity