Selbständig nach dem Studium – Das richtige Zeitmanagement für deinen Erfolg

Wenn du direkt nach dem Studium ein Unternehmen gründest, steht und fällt alles mit dir. Du stehst im Mittelpunkt des Geschehens und jonglierst mit Finanzplanung, Kundenterminen und Marketingstrategien. Die To-do-Liste für Gründer und Selbstständige ist lang. Ebendarum ist ein effizientes Zeitmanagement wichtig. Ich habe ein paar grundlegende Zeitmanagement-Strategien für dich zusammengestellt, mit deren Hilfe du deine Produktivität steigern, kluge Entscheidungen treffen und dich auf den Erfolg deines Unternehmens konzentrieren kannst.

Selbstständig nach dem Studium – Chancen und Herausforderungen

Wenn du dich direkt nach dem Studium selbstständig machst, hat das zahlreiche Vorteile. Frisch von der Uni steckst du voller Ideen und Tatendrang. Zudem bist du es gewohnt, mit relativ wenig Geld auszukommen und kannst die Startphase in die Selbstständigkeit durchstehen, ohne deinen bisherigen Lebensstandard einschränken zu müssen.

Die Herausforderungen einer Gründung solltest du dennoch nicht unterschätzen. Eine Existenzgründung kostet Geld und Zeit. Die genauen finanziellen Kosten hängen von der Art des Unternehmens, der erforderlichen Ausstattung, der Anzahl der Mitarbeitenden und der Rechtsform ab. Du solltest dich also rechtzeitig mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen und einen fundierten Finanzplan erstellen. Neben den finanziellen Kosten gibt es einen weiteren Faktor, den du nicht unterschätzen darfst: den Faktor Zeit.

Den Weg ebnen

Mein erster Tipp: Wenn du nach dem Studium den Weg in die Selbstständigkeit gehen möchtest, stelle die Weichen dafür bereits während deiner Studienzeit. Du kannst schon während des Studiums ein Konzept für dein Business erstellen und Kontakte zu Alumni deiner Uni nutzen, die ebenfalls selbstständig sind und dir von ihren Erfahrungen berichten. Baue dir ein Netzwerk auf, informiere dich über Förderprogramme und bekomme schon einmal ein Gefühl für den Zeitaufwand, der mit einer Gründung einhergeht.

Wenn du den Weg in die Selbstständigkeit bereits während des Studiums ebnest, erleichtert dir das den Übergang.

Auszeiten einplanen

Bestimmt hast du schon einmal den Spruch „Selbständig bedeutet selbst und ständig“ gehört. Dass vor allem in der Startphase viel Arbeit auf dich zukommt und du keinen Nine-to-Five-Job machen wirst, wenn du dich für eine Gründung entscheidest, ist klar. Allerdings solltest du ebenso vermeiden, 24/7 zu arbeiten. Der Aufbau eines Business ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Du musst mit deinen Kräften und damit auch mit der Zeit, die du in dein Unternehmen investierst, haushalten, um nicht schon nach den ersten Monaten auszubrennen. Ohne Pausen zu arbeiten, ermüdet geistig und körperlich. Es kann deine Kreativität und deine Problemlösefähigkeit negativ beeinträchtigen – ganz unabhängig davon, wie viel Spaß dir deine Arbeit macht. Das ist schlecht fürs Geschäft. Wenn du dir von Anfang an Auszeiten gönnst, dir Zeit für Familie, Freunde und ein Hobby nimmst, ist das, als würdest du in deinem Kopf einen Reset-Knopf drücken. Danach läuft alles wieder besser.

Trage dir nicht nur deine Termine und To-dos im Kalender ein, sondern auch ganz gezielt Pausenzeiten und freie Tage.

Finde deine beste Zeit

Weißt du, zu welcher Tageszeit du am produktivsten bist? Falls nicht, solltest du dies dringend herausfinden. Beim Zeitmanagement geht es nicht zuletzt darum, zu wissen, wann du am effizientesten arbeiten kannst. Du bist ein Morgenmensch? Dann solltest du die wichtigsten Aufgaben gleich am Vormittag erledigen. Deine weniger produktiven Stunden kannst du mit Punkten von deiner To-do-Liste verbringen, die nicht so viel Konzentration und Energie kosten. Um Aufgaben zu priorisieren, kannst du das Zeitmanagement-Modell von Stephen Covey nutzen und deine Aufgaben in vier Quadranten aufteilen:

  • Dringende und wichtige Aufgaben
  • Nicht dringende, aber wichtige Aufgaben
  • Dringende, aber nicht wichtige Aufgaben
  • Nicht dringende und nicht wichtige Aufgaben

Vergiss Multitasking

Dass Multitasking zu mehr Effizienz führt, ist ein Mythos. Wenn du versuchst, mehrere Dinge auf einmal zu erledigen, musst du dich konstant umorientieren und benötigst letztlich mehr Zeit, um die Dinge zu erledigen, als wenn du sie nacheinander abhakst. Zudem führt Multitasking leichter zu Fehlern.

Konzentriere dich immer nur auf eine Sache und erledige diese zielgerichtet und gründlich.

Suche dir Unterstützung

Du kannst nicht für alles Experte sein. In der Regel lohnt es sich langfristig, wenn du in Unterstützung investierst. Du hast BWL studiert? Dann nimm deine Finanzen und Buchhaltung gerne selbst in die Hand und delegiere dafür das Marketing an einen Experten. Du bist selbst Marketingexperte? Dann suche dir einen guten Steuerberater oder Buchhalter, der deine Finanzen regelt und fokussiere dich auf deine Stärke. Unterstützung und Expertenrat solltest du dir auch schon vor der Gründung einholen.

Bei Workshops und Seminaren wie dem kostenlosen Break Free Event von Lexware, das online stattfindet, kannst du deine wichtigsten Fragen loswerden und vom Wissen verschiedener Experten profitieren.

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Inhaltsverzeichnis

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