Immer wieder bekomme ich E-Mails mit folgenden Problemen: „Ich kann mich nicht auf das Wesentliche konzentrieren“, „ich verzettle mich oft auf sogenannten Nebenschauplätzen“ und „wie setze ich mir mental selbst eine Deadline, wie halte ich mir quasi selbst eine Pistole an den Kopf“?

In diesem Artikel (bzw. Podcast) zeige ich dir auf, wie du damit am besten umgehst.


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So konzentrierst du dich auf das Wesentliche

Immer wieder bekomme ich E-Mails mit folgenden Problemen: „Ich kann mich nicht auf das Wesentliche konzentrieren“, „ich verzettle mich oft auf sogenannten Nebenschauplätzen“ und „wie setze ich mir mental selbst eine Deadline, wie halte ich mir quasi selbst eine Pistole an den Kopf“?

Ein ganz besonders nettes Mail bekam ich von vorgestern von Melanie:

„Selbst wenn ich die von dir erwähnten Tipps und Tools anwende (z.B. Anti-Social und Freedome), schaffe ich es nicht mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Internet ganz abschalten kann ich nicht, weil ich es doch für die Recherchen benötige. Immer wenn ich an meinen Berichten schreibe, beginne ich mich mit anderen, eben unwichtigeren Dingen zu beschäftigen.

Dann brauche ich statt einer Stunde oft drei oder vier Stunden und werde mit meiner restlichen Arbeit nicht fertig. Das ist soooooo frustrierend.

Kannst du mir bitte bitte bitte helfen?“

Tipp 1: Trenne die Aufgaben in ihre Teilbereiche

Nehmen wir zum Beispiel meinen Blog hier her. So ein Blogpost entsteht bei mir in drei Arbeitsschritten:

  • Recherche
  • Artikel schreiben
  • Podcast produzieren

Für die Recherche brauche ich das Internet, aber kein Social Media (daher verwende ich Anti-Social). Ich sammle alles was ich zu einem gewissen Thema finde in Evernote. Dann erstelle ich mir eine Auflistung mit Überschriften und Schlagwörtern (ebenfalls in Evernote).

Als nächsten Schritt schreibe ich dann den Artikel. Dazu brauche ich keine Internetverbindung (also verwende ich Freedome und kappe den Zugriff).

Selbiges gilt für weite Teile der Produktion des Podcasts. Klar, wenn ich den Artikel und den Podcast dann hochlade, brauche ich wieder eine Verbindung. Aber das sind die absolut letzten Schritte des Produktionsprozesses.

Nun gut, in manchen Fällen kann man das Internet nicht ausschalten. Ich habe mit Melanie gesprochen und sie hat mir erklärt das sie immer wieder auch während der Berichterstellung Zugriff zum Internet braucht. Das kann natürlich gut möglich sein.

Tipp 2: Setze dir ein Zeitlimit – einen Countdown

Wenn du Tipp 1 anwenden kannst, dann nutze Tipp 2 als Ergänzung. Falls du Tipp 1 nicht anwenden kannst (wie Melanie), dann verwende nur Tipp 2!

Setze dir ein knappes Zeitlimit

Sich ein Zeitlimit zu setzen kann recht schwierig sein, vor allem weil man bei einer völlig neuen Tätigkeit den Umfang und die Arbeiten nur schwer einschätzen kann. Bei Routine-Tätigkeiten ist das aber sicher kein Problem.

Der Zeitrahmen muss so gewählt werden, dass du die Aufgabe noch schaffst, ohne dich stressen zu müssen. Schließlich will ich die Aufgabe ja ordentlich erledigen und nicht irgendwie hinfetzen.

Andererseits musst du dir das Zeitlimit auch so setzen, dass nicht viel Zeit für Ablenkungen bleiben.

Notiere dieses Zeitlimit auf deine ToDo-Liste

Ich notiere zum Beispiel: „Recherche für Artikel XYZ – 60 Minuten“. Du kannst aber natürlich auch ein genaues Zeitfenster wählen, also zum Beispiel 15.00 – 16.00 Uhr.

Nutze ein Countdown-App

Ich empfehle hier kein spezielles, denn die gibt es ohnehin wie Sand am Meer. Such dir einfach ein nettes aus.

Ich habe sowohl auf meinem Smartphone, wie auch auf meinem iPad so ein App.

Beginne ich mit der Recherche für den Artikel, stelle ich die gewünschte Zeit ein (also zum Beispiel 60 Minuten) und lasse sie immer gut sichtbar mitlaufen.

Meine Regeln

Natürlich gehören zu so einer Vorgehensweise auch Regeln, damit man das eigene Vorhaben nicht torpedieren kann. Meine Regeln sind folgende:

  • Ist die Zeit abgelaufen stelle ich die Tätigkeit ein!
  • Kein weiteres Recherchieren mehr, kein weiteres schreiben, nichts.
  • Geht es sich nicht aus, setze ich mir für morgen ein neues Finish-Ziel.

So schulst du deine Disziplin!

Fazit für dein Selbst-Management

  • Du konzentrierst dich auf das Wesentliche.
  • Du hast keine Zeit dich auf Nebenschauplätzen aufzuhalten.
  • Du arbeitest fokussiert.
  • Du hast nicht nur eine mentale, sondern auch eine sichtbare Deadline.
  • Du hältst dir die Pistole quasi selbst an den Kopf.
  • Du bist motiviert dieses Ziel zu erreichen.
  • Du hast die Zeit die dir zum Fertigmachen bleibt stets vor Augen.

Viel Spaß beim ausprobieren.

Welche Möglichkeiten sich auf das Wesentliche zu konzentrieren nutzt du? Hinterlass mir doch einen Kommentar.

Genieße deinen Tag,

Thomas

P.S.: Hast du Fragen zum Selbst-Management? Dann verwende doch die Kommentarfunktion und hinterlass mir einen Sprachnachricht, oder eine E-Mail.

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© moonrun – Fotolia

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.