Heute stelle ich dir die drei größten Ausreden aller Zeiten vor. Es sind jene Ausreden, die du selbst immer wieder verwendest. Du hast sie sogar schon so oft in den Mund genommen, dass dir gar nicht mehr auffällt, dass es sich dabei um eine Ausrede handelt.

Aber es kommt noch viel schlimmer, denn diese Ausreden hindern dich daran, Erfolg zu haben. Menschen, die diese drei Ausreden in den Mund nehmen, minimieren aber nicht nur ihre Chancen, ein erfolgreiches Leben zu führen – sie minimieren auch ihre Chancen, sich ein gutes Selbstmanagement anzueignen. Warum das so ist und um welche Ausreden es sich handelt, das verrate ich dir in den nächsten 5 Leseminuten.


 Der Podcast zum Artikel:

Hier findest du alle weiteren Infos zum Podcast sowie eine Übersicht aller Folgen!


Die 3 größten Ausreden

Ausreden sind dein persönlicher Feind und der Feind deiner Motivation, deiner Willenskraft und deines Durchsetzungsvermögens. Also solltest du es tunlichst vermeiden, diese Ausreden in den Mund zu nehmen.

Zunächst einmal gilt es, Ausreden überhaupt erst einmal als solche zu erkennen. Hilfreich dabei sind diese zwei kleinen und unscheinbaren Worte:

  • weil
  • aber

Ein paar Beispiele gefällig?

  • Ich würde ja gerne, aber
  • Ich konnte nicht, weil
  • Ich wollte es erledigen, aber
  • Ich muss das verschieben, weil

Natürlich nicht immer, aber doch recht häufig beinhaltet der Satz, in dem ein „Weil“ oder ein „Aber“ vorkommt, eine Ausrede. Richte in den kommenden Stunden mal deine Achtsamkeit auf diese beiden Worte und du wirst verstehen, was ich meine.

Nun will ich dich aber nicht länger auf die Folter spannen und dir die drei größten Ausreden vorstellen, die du am häufigsten verwendest. Und zwar werde ich sie dir anhand zweier Bereiche zeigen, um meine These zu untermauern:

  • Selbstmanagement
  • Sportmentaltraining

Ausrede 1: Ich habe keine Zeit!

Ich habe keine Zeit, um an meinem Selbstmanagement zu arbeiten! Ich habe keine Zeit, mich mit Sportmentaltraining zu beschäftigen. Wenn ich jedes Mal nur einen einzigen Euro bekommen würde, wenn ich diese Ausrede höre, wäre ich jetzt reich.

Eines steht für mich fest:

[clickToTweet tweet=“Zeitmangel ist nie eine Entschuldigung, um etwas nicht tun zu müssen!“ quote=“Zeitmangel ist nie eine Entschuldigung, um etwas nicht tun zu müssen!“]

Es ist nämlich mit Sicherheit nicht die Zeit, die dir fehlt, sondern es liegt eher daran, dass es nicht auf den ersten drei Plätzen deiner Prioritätenliste steht! Du hast genug davon, Zeit zu vergeuden, indem du unproduktiv bist? Weil dir die Effektivität und Effizienz fehlen? Weil dein Fokus und deine Konzentration schnell nachlassen?

Tja, dann solltest du etwas für dein Selbstmanagement tun. Tust du es nicht, weil du keine Zeit dafür hast, steht es eben (noch) nicht weit genug oben auf deiner Prioritätenliste. Dann ist der Leidensdruck einfach noch nicht groß genug.

Ebenso verhält es sich beim Sportmentaltraining. Du bist ein Trainings-Weltmeister, aber im Wettkampf bringst du deine Leistung nicht? Nun, dann hast du mit Sicherheit ein mentales Problem. Du hast aber keine Zeit, etwas dagegen zu tun? Okay, dann ist es dir (zumindest im Moment) nicht wichtig genug.

Eliminiere die Ausrede „Ich habe keine Zeit“

Machen wir ein kleines Gedankenexperiment:

Stell dir vor, es steht eine fremde Person vor dir, die dir eine Waffe an den Kopf hält. Und diese Person sagt zu dir: „Du hast zwei Monate Zeit, dein Selbstmanagement zu verbessern. Dann komme ich wieder! Wenn du dann nicht produktiver geworden bist, drücke ich ab.“

Schaffst du es unter diesen Voraussetzungen, dir Zeit zu nehmen, um an deinem Selbstmanagement zu arbeiten? Ich denke, du wirst dir sogar ausgesprochen viel Zeit dazu nehmen.

Diese Waffe ist natürlich nur eine Metapher! Im Selbstmanagement könnte sie für folgende Dinge stehen:

  • Ein drohendes Burnout, weil du zu lange und zu viel arbeitest.
  • Der Ehepartner will sich trennen, weil du keine Zeit mehr für ihn/sie hast.
  • Dein Chef will dich feuern, wenn du nicht produktiver wirst und deine Aufgaben und Projekte schneller abarbeitest.
  • Dein Unternehmen droht in Konkurs zu gehen, wenn du nicht endlich Struktur und Ordnung reinbekommst.

Auch für das Sportmentaltraining habe ich einige Beispiele mitgebracht:

  • Der Trainer sagt dir, dass du nicht mehr spielen darfst, wenn sich deine Leistung in den nächsten Wochen nicht steigert.
  • Es naht ein sportliches Großereignis (z.B. Olympia – im Podcast erzähle ich eine kleine Geschichte dazu) und du bist nicht mal annähernd an deinem Leistungsmaximum.
  • Du drohst aus der ersten Gruppe zu fallen, wenn sich deine Leistungen nicht bessern.

Was passiert, wenn eines oder mehrere der erwähnten Beispiele in dein Leben treten würden?

Selbstmanagement oder Sportmentaltraining wandern auf deiner Prioritätenliste plötzlich ganz weit nach oben.

Ein weiteres Problem an der Ausrede „Ich habe keine Zeit“

Auch wenn die oben genannten Beispiele bei dir zwar im Moment noch nicht eingetreten sind, solltest du dir dennoch genau überlegen, wo du das Thema Selbstmanagement auf deiner Prioritätenliste einträgst. Denn weder ein gutes Selbstmanagement noch mentale Stärke sind Dinge, die du dir in ein paar Tagen aneignen kannst.

Insofern ist es in Bezug auf die Prioritätenliste immer gut, ein wenig vorausschauend zu denken und rechtzeitig die richtigen Prioritäten zu setzen.

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Ausrede 2: Ich würde ja gerne, aber ich weiß nicht, wie!

Ich würde ja gerne mein Selbstmanagement verbessern, aber ich weiß nicht, wie ich das anstellen soll! Ich würde ja gerne mental stärker werden, aber ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren kann!

In der Regel hast du drei Möglichkeiten, an die Ausrede „Ich weiß nicht, wie“ heranzugehen:

  • Du versuchst es autodidaktisch.
  • Du suchst einen guten Online-Kurs.
  • Du suchst dir einen Coach.

Die Autodidaktik-Variante ist mit Sicherheit die kostengünstigste, dafür aber die zeitintensivste. Und da Zeit meistens Geld bedeutet, ist sie im Endeffekt oft sogar die teuerste.

Die Online-Kurs-Variante ist der Mittelweg. Sowohl vom finanziellen Standpunkt als auch von der zeitlichen Flexibilität und vom zeitlichen Aufwand.

Die Coaching-Variante ist mit Sicherheit die teuerste, dafür vom zeitlichen Standpunkt her vermutlich die effektivste.

Du würdest also gerne dein Selbstmanagement verbessern, weißt aber nicht, wie?

  • Suche dir Bücher oder Videos und versuche es im Selbststudium.
  • Such dir einen Coach.
  • Versuche es mit SelbstmanagementRocks (da gibt es für besonders Schnelle jetzt sogar ein Spezial-Angebot – bis Donnerstag, den 25.05.2017).

Du willst dein Sportmentaltraining verbessern, weißt aber nicht, wie?

  • Suche dir Bücher oder Videos und versuche es im Selbststudium.
  • Such dir einen Coach (sorry, ich bin ausgebucht).
  • Schau mal bei SportmentaltrainingOnline vorbei.

Ausreden

Ausrede 3: Es ist mir zu teuer!

Du hast ein Problem oder einen Leidensdruck, den du gerne loswerden willst? Ja, das kostet in der Regel Geld.

Nehmen wir an, du hast Schmerzen. Du gehst zum Arzt (kostet Geld), du brauchst Medikamente (kosten Geld) oder vielleicht sogar eine spezielle Therapie (kostet Geld).

Ein Problem oder einen Leidensdruck loszuwerden, kostet in der Regel Geld:

Die Ausrede „Es ist mir zu teuer“ stellt leider immer nur die absoluten Beträge zur Diskussion. Aber die Frage ist nicht, ob die Problemlösung 100,- €, 1.000,-€ oder 10.000,- € kostet. Denn für den einen sind 100,- € schon teuer, für den anderen sind es erst 1.000,-€ und für einen dritten sind 10.000,- € vielleicht gar nicht teuer.

Eine Bewertung in absoluten Zahlen ist also absolut nicht sinnvoll

Die richtige Frage lautet: Wie viel kostet es und welchen Nutzen habe ich davon?

Du hast Schmerzen und deine Lebensqualität ist im Keller. Arzt, Medikamente und Therapie kosten 1.000,- €, dafür bist du dann schmerzfrei! Ich nehme an, wenn du das Geld hast, wird es dir das wert sein.

Oder nehmen wir SelbstmanagementRocks als Beispiel: Nehmen wir an, dass die Plattform 470,- € kostet und du dafür sofortigen Zugang auf alle Kurse, QuickWins und OfficeHours hast. Anhand dieses Materials schaffst du es durch eine verbesserte Produktivität, Effizienz und Effektivität, deine Arbeit schneller zu erledigen.

Daraus ergeben sich folgende Zahlen:

  • Im ersten Quartal bist du mit deinen Aufgaben und Projekten eine Stunde pro Woche schneller fertig.
  • Im zweiten Quartal sind es schon fünf Stunden pro Woche.
  • Und ab dem dritten Quartal sind es dann sogar 10 Stunden pro Woche.

Übers Jahr gesehen kannst du durch eine bessere Produktivität, Effizienz und Effektivität also 312 Stunden besser verwenden als bisher. Bei einem Stundenlohn von 10,- € die Stunde wäre das also eine Ersparnis von 3.120,- € und bei 20,- € Stundenlohn wären es sogar 6.240,- €!

So, und jetzt stelle diese Zahlen den 470,- € gegenüber und entscheide selbst, ob sich SelbstmanagementRocks lohnt.

Falls deine Antwort ja lautet, hier geht es zu SelbstmanagementRocks ;).

Die Ausrede „Es ist zu teuer“ gilt bei mir nicht mehr

Ich habe im vergangenen Jahr mehrere tausend Euro in Online-Kurse investiert, vor allem im Bereich Marketing. Durch das Wissen, das ich mir damit aneignen konnte, haben sich diese Kosten schon wieder amortisiert.

Vor ein paar Jahren hätte ich solche Summen niemals in die Hand genommen, sondern kategorisch mit den Worten „Das ist mir viel, viel, viel zu teuer“ abgelehnt. Seit ich mein Mindset diesbezüglich geändert habe, hat sich bei mir extrem viel zum Positiven entwickelt.

Die Lösung

  1. Erkenne deine Ausreden!
  2. Nutze den Artikel hier oberhalb um diese Ausreden (Glaubenssätze) aufzulösen.
  3. Setze dir ein Ziel! Zum Beispiel dein Selbstmanagement zu verbessern.
  4. Kenne das WARUM hinter deinem Ziel.
  5. Starte noch heute mit der Umsetzung.

Fazit für dein Selbstmanagement

Erkenne Ausreden und verzichte auf sie. Ordne deine Prioritätenliste richtig und positioniere dich mit deinen Prioritäten langfristig. Setze dir Ziele und kenne dein WARUM.

Damit steht deinem Erfolg nichts mehr im Wege.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße

Thomas

PS: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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