10 bescheuerte Gründe für Aufschieberitis

Kennst Du das Gefühl, immer wieder Dinge aufzuschieben?

Viele kennen es nur zu gut, dieses nagende Gefühl im Hinterkopf, dass da noch etwas erledigt werden muss, und dennoch schiebt man es immer wieder vor sich her. Plötzlich sind dann 30 oder sogar 60 Minuten vergangen, und man frage sich, wie es so weit kommen konnte. Doch heute möchte ich mit dir teilen, wie du die Gründe für deine Aufschieberitis erkennen und wirksame Lösungsstrategien anwenden kannst. Lass uns gemeinsam den Kern des Problems erkennen und endlich ins Handeln kommen.

Achtsamkeit auf Aufschieberitis: Ein erster Schritt zur Besserung

Häufig sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir die Meister der Aufschieberei sind. In diesem Artikel möchte ich das Scheinwerferlicht auf die wichtigsten Gründe für Aufschieberitis richten, damit du in Zukunft besser erkennen kannst, wenn du aufschiebst und wie du dem entgegenwirken kannst.

10 Gründe für Aufschieberitis und wie du sie überwindest

1. Mangelnde Motivation

Wenn eine Aufgabe nicht spannend oder belohnend erscheint, neigen viele Menschen dazu, sie aufzuschieben. Die Vorstellung von langweiligem oder unangenehmem Aufwand entmutigt oft. Daher setze ich mir erreichbare Ziele und belohne mich selbst, wenn ich sie erreiche. Gamification-Techniken helfen mir zusätzlich, spielerisch produktiv zu sein.

2. Perfektionismus

Perfektionisten fürchten, dass das Ergebnis ihrer Arbeit nicht ihren hohen Ansprüchen entsprechen wird. In diesen Fällen muss man versuchen, sich bewusst zu machen, dass niemand perfekt ist und es oft sinnvoller ist, einfach anzufangen. Wichtig ist es, einen Schritt nach dem anderen zu setzen. Eine Mindmap statt einer sofort perfekten Präsentation zu erstellen, kann zum Beispiel so ein erster Schritt sein.

3. Angst vor dem Versagen

Die Bedenken, etwas nicht korrekt auszuführen, können lähmend wirken. Doch gerade dann sollte man versuchen, Kleinigkeiten als Lernchancen aufzunehmen, nicht als Misserfolge. Wie Maria (eine meiner Klientinnen), die besorgt war, einen Vortrag auf Englisch zu halten, und letztendlich feststellte, dass kleine Sprachfehler nicht so wichtig sind wie die übermittelte Botschaft.

Girl thinking over notebook

4. Überforderung

Eine zu komplexe oder umfangreiche Aufgabe kann überwältigend sein. Ich habe gelernt, große Aufgaben in kleinere, handhabbare Teile zu zerlegen und mit dem einfachsten Teil anzufangen. Dadurch bekämpfst du nicht nur die Überforderung, sondern kannst auch super Momentum herstellen.

5. Fehlende Dringlichkeit

Wenn eine Aufgabe nicht sofort erledigt werden muss, schiebt man sie gerne auf. Um dies zu verhindern, setze ich mir Fristen, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen. Natürlich musst du deinem Unterbewusstsein diese Deadlines auch glaubhaft vermitteln. Dazu hilft es, die Deadline mit Kollegen oder Freunden zu teilen.

6. Mangelnde Selbstdisziplin

Manchmal fehlt vielen Menschen die Selbstdisziplin, vor allem wenn die Aufgabe unangenehm ist. In solchen Momenten hilft es, alle Ablenkungen zu eliminieren und die Selbstdisziplin bewusst zu stärken. Wie das funktioniert, kannst du im Artikel über Selbstdisziplin nachlesen.

7. Unklare Ziele

Ohne klare Ziele fällt es vielen schwer, einen Plan zu erstellen und sich zu motivieren. Daher definiere ich meine Ziele klar und realistisch, und nutze dabei die SMART-Methode. Welche Methode du auch immer wählst, achte darauf, dass deine Ziele so klar wie möglich formuliert sind.

8. Mangel an Fähigkeiten/Kenntnissen

Wenn ich mir unsicher bin, ob ich die nötigen Fähigkeiten oder Kenntnisse für eine Aufgabe habe, neige ich dazu, sie aufzuschieben. In solchen Fällen ist es dann besonders wichtig, sich weiterzubilden und die sich die fehlenden Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen. Der erste Schritt dafür ist die Erstellung eines Planes, auf welche Weise ich mir diese Skills beibringen will.

9. Ablenkungen

Im Zeitalter des Internets ist es leicht, sich ablenken zu lassen. Daher schaffe ich mir immer eine störungsfreie, ruhige, organisierte Arbeitsumgebung und eliminiere Ablenkungen wie Social Media während der Arbeitszeiten.

10. Schlechtes Zeitmanagement

Fehlendes oder schlechtes Zeitmanagement kann ebenfalls zu Aufschieberitis führen. Wenn du dazu mehr wissen willst, kann ich dir nur die SelbstmanagementRocks Masterclass ans Herz legen.

Fazit: Ein Leben ohne Aufschieberitis ist möglich

Indem ich meine Aufschieberitis erkennen und die Auslöser analysieren kann, bin ich in der Lage, effektive Lösungsstrategien anzuwenden und diese zur Gewohnheit zu machen. So einfach ist das! Du kannst es auch schaffen, die Aufschieberitis zu überwinden und ein produktiveres und erfüllteres Leben zu führen.

Lege also unbedingt die nächsten Tage und Wochen die Achtsamkeit auf die Auslöser. Ich hoffe dieser Artikel hilft dir dabei.

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Inhaltsverzeichnis

Die Live-Workshop-Teile finden an folgenden Terminen statt:

  • 02.01.2023 19:00 Uhr: KickOff
  • 07.01.2022 08:30 Uhr: FAQ Jahresplanung

Zu beiden Live-Events gibt es auch Aufzeichnungen!

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