Arbeiten im Homeoffice – Wie du eine produktive Atmosphäre schaffst

Viele von uns arbeiten mittlerweile von zuhause aus. Kein Wunder, denn gibt es viele Vorteile im Homeoffice. So entfällt etwa das Pendeln, die Arbeitszeit kann deutlich flexibler gestaltet werden und im besten Fall herrscht zuhause viel Ruhe. Doch damit du bei der Heimarbeit produktiv sein kannst, musst du einiges beachten. In diesem Beitrag verrate ich dir 6 nützliche Tipps, wie du eine produktive Atmosphäre für das Arbeiten im Homeoffice schaffst.

Tipp 1: Trenne deinen Arbeitsplatz vom Wohnbereich ab

So groß die Versuchung auch sein mag: Im Homeoffice solltest du weder im Bett arbeiten noch am Sofa vor deinem Laptop lümmeln. Stattdessen ist es wichtig, dass du dir einen festen Arbeitsplatz in deinem Zuhause einrichtest. Wenn dir dafür ein separater Raum zur Verfügung steht, ist das natürlich optimal.

Doch selbst wenn du diesen Luxus nicht hast, gibt es gute Alternativen, wie du deinen Arbeitsplatz optisch vom restlichen Wohnbereich abtrennen kannst. So können etwa Bücherregale als praktische Raumteiler dienen und gleichzeitig viel Stauraum bieten. Bei einem weniger großen Platzangebot sind oftmals auch schon Zimmerpflanzen fürs Homeoffice ausreichend. Diese haben noch dazu den Vorteil, dass sie eine wohnliche Atmosphäre schaffen und für ein gutes Raumklima sorgen.

Tipp 2: Schaffe ein gesundes Raumklima

Eine wesentliche Voraussetzung für eine hohe Leistungsfähigkeit im Homeoffice ist ein gesundes Raumklima. Dazu gehören eine optimale Luftfeuchtigkeit und die ideale Temperatur:

Luftfeuchtigkeit

Eine optimale Luftfeuchte in Wohnräumen ist wichtig, denn eine dauerhaft zu niedrige oder zu hohe Luftfeuchtigkeit hat unangenehme Folgen für die Gesundheit. So kann zu trockene Luft die Augen reizen, während zu feuchte Bedingungen u. a. Kopfschmerzen verursachen. Außerdem kann ein auf Dauer falscher Luftfeuchtigkeitswert negative Auswirkungen auf den Raum haben:

Eine zu hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit wirkt sich negativ auf den Raum aus (@heatness.de).

Die optimale Luftfeuchtigkeit an deinem Arbeitsplatz sollte zwischen 40 % und 60 % liegen. Falls du bei der Messung mit einem Hygrometer herausfindest, dass der Wert zu gering oder zu hoch ist, gibt es diese Lösungen:

  • Zu hoher Wert: Um die Luftfeuchtigkeit zu senken, kannst du z. B. Schüsseln mit Salz aufstellen, deine Zimmerpflanzen ausquartieren oder mit einer Infrarotheizung für angenehme Temperaturen sorgen.
  • Zu niedriger Wert: Wenn du die Luftfeuchtigkeit erhöhen möchtest, solltest du z. B. Pflanzen im Raum verteilen, Wasserschalen aufstellen oder deine Wäsche zum Trocknen aufhängen.

Raumtemperatur

Auch die Temperatur in deinem Homeoffice leistet einen entscheidenden Beitrag zu deinem Wohlbefinden. Für produktives – und vor allen Dingen gesundes – Arbeiten sollte es weder zu warm noch zu kalt sein. Schließlich kannst du dich höchstwahrscheinlich nur schwer auf deine To-do-Listen konzentrieren, wenn dicke Schweißperlen auf deiner Stirn stehen oder du dauerhaft fröstelst. Die ideale Raumtemperatur im Arbeitszimmer liegt bei 20 °C.

Tipp 3: Halte Ordnung

Wenn dein Arbeitsplatz im Homeoffice im Chaos versinkt, ist es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Denn nur mit viel Struktur lässt es sich produktiv arbeiten. Versuche also, für möglichst viel Ordnung zu sorgen. Falls dir das untertags schwerfällt, räumst du am besten nach Feierabend auf, damit du beim nächsten Mal im Homeoffice gut strukturiert in den Tag starten kannst.

In erster Linie solltest du deinen Schreibtisch ordentlich halten – schließlich verbringst du hier den Großteil deiner Arbeitszeit. Hier gilt: Nur die wichtigsten Utensilien sollten auf dem Tisch Platz finden, um keinen Ablenkungen ausgesetzt zu sein und somit die Konzentration zu steigern. Für alle weiteren Arbeitsmaterialien legst du dir am besten eine schöne Ablage zu. Wenn du dein Homeoffice durch ein Bücherregal vom restlichen Wohnraum abtrennst, hast du automatisch viel Stauraum.

Tipp 4: Achte auf eine angenehme Beleuchtung

Stelle sicher, dass dein Arbeitsplatz gut ausgeleuchtet ist, um deine Augen zu schonen. Besonders angenehme Lichtverhältnisse ergeben sich durch die Kombination aus natürlichem Tageslicht und künstlicher Beleuchtung.

Falls es also ein Fenster an deinem Arbeitsplatz gibt, platzierst du deinen Schreibtisch am besten seitlich davon. Wenn du nämlich in Richtung Fenster blickst, wird dich das Tageslicht früher oder später zu sehr blenden. Sitzt du hingegen mit dem Rücken zum Fenster, kann sich der Außenbereich in deinem Monitor spiegeln. Zusätzliche Stehlampen und verstellbare Schreibtischlampen sind ebenfalls ideale Ergänzungen im Homeoffice.

Gewohnheiten ändern
Pexels / Pixabay

Tipp 5: Wähle die passende Wandfarbe

Auch die Farbgestaltung in deinem Homeoffice spielt eine entscheidende Rolle, um eine produktive Atmosphäre zu schaffen. Denn was in der Farbpsychologie schon längst feststeht: Wandfarben wirken sich auf die persönliche Stimmung aus. Die folgenden sind besonders empfehlenswert für deinen Arbeitsplatz zuhause:

  • Grün wirkt beruhigend – falls du also dazu tendierst, dich in der Arbeit zu stressen, könnte diese Farbe genau die richtige für dein Homeoffice sein.
  • Blau fördert die Konzentration.
  • Gelb sorgt für gute Laune.
  • Orange und Rot kurbeln das kreative Denken an.

Verleihe deinem Homeoffice außerdem eine persönliche Note. Denn je wohler du dich fühlst, desto motivierter bist du für die Arbeit. Wie wäre es z. B. mit schönen Urlaubsfotos, frischen Blumen in einer hübschen Vase oder ermutigenden Gedanken als Wanddekoration (z. B. Lebensweisheiten oder Bibelverse)?

Das Fazit zur optimalen Atmosphäre im Homeoffice

Vielen Dank, dass du diesen Artikel fertig gelesen hast. Ich hoffe, es waren ein paar nützliche Tipps für dich dabei, die du umsetzen möchtest. Falls du noch mehr über produktives Arbeiten erfahren willst, schaust du am besten auf selbstmanagement.rocks vorbei – einer Selbstmanagement-, Zeitmanagement- und Produktivitätsplattform.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen produktiven Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

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